| Programm 29.04.2007 |
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Dvorák - Plus IV Philharmonische Matinee am Sonntag, 29.04.2007 um 11:00 Uhr im Kleinen Goldenen Saal (Jesuitengasse 12) mit dem Augsburger Streichquartett und Luc Aeschlimann (Cello) als Gast
Programm:
Antonin Dvorák (1841 – 1904) Quintett für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli C-Dur (D956) – Allegro ma non troppo
Antonín Dvorák: Streichquartett F-Dur op. 96 „Das Amerikanische“
Tim Koeritz
Das Augsburger Streichquartett
Gegründet 1987 nach einem Konzert bei den Hechinger Musiktagen, wo den vier Musikern bereits "phänomenales Verständnis" und "Kammermusik in Reinkultur" bestätigt wurde, hat sich das Augsburger Streichquartett inzwischen längst im internationalen Konzertbetrieb etabliert. Viele erfolgreiche Gastspiele führten die Musiker wiederholt durch Europa.
Besondere Höhepunkte waren dabei unter anderem Tourneen durch Rumänien, ge-tragen vom Ost-West-Kulturwerk und vom Bundesministerium des Inneren, Konzertreisen durch die Schweiz und regelmäßige Auftritte in Italien und Österreich. Dort spielt das Augsburger Streichquartett alljährlich bei den Sonntagsmatineen im Salzburger Schloß Mirabell, u. a. mit dem Pianisten Georg Steinschaden und in Wien mit dem Pianisten und Dirigenten Robert Lehrbaumer, sowie Martyn van den Hoeck aus den Niederlanden. Mit diesem Pianisten wurde 1999 eine CD mit Mozarts Klavierquintetten KV 413-415 bei "Limetree-Records" aufgenommen. Große musikalische Erfolge konnte das Augsburger Streichquartett auch in sei-ner süddeutschen Heimat feiern. So sind die vier Künstler regelmäßig zu Gast im Kleinen Goldenen Saal in Augsburg, im Traidkasten in Dießen, in Kloster Irsee, im Rathaussaal Friedberg, in Lauingen, Dinkelscherben, Nördlingen, Ulm, Heidelberg und im Zedernsaal von Schloß Kirchheim.
Das Repertoire des Augsburger Streichquartetts reicht von Haydn bis Heller, also von der Klassik bis zur Gegenwart und wird immer auch durch Uraufführun-gen zeitgenössischer Musik und Wiederentdeckungen unbekannter klassischer und romantischer Meisterwerke erweitert, wie z.B. das erst vor kurzem von Dr. Franz Metz herausgegebene Streichquartett des Schubert-Zeitgenossen Franz Limmer. Dieses Opus wurde vom Augsburger Streichquartett im Rahmen der Musikaka-demie Hammelburg mit großem Erfolg der Öffentlichkeit vorgestellt. So stehen nicht nur Kompositionen von Mozart, Haydn, Beethoven, Schumann, Schubert, Mendelssohn, Brahms, Dvorák, Humperdinck und Chausson auf dem Programm, sondern auch zeitgenössische Werke von Brugger, Müller-Örtling, Erhard Scheck und Richard Heller, dessen 2. Streichquartett von den Augsburger Musikern beim Bayerischen Rundfunk produziert wurde.
Ludwig Hornung (Violine I) studierte nach seinem Abitur in Dillingen an der Hochschule für Musik in München bei Prof. Kurt-Christian Stier und nach sei-nem Staatsexamen, in der Fortbildungsklasse bei Prof. Gerhart Hetzel (ehem. Ers-ter Konzertmeister der Wiener Philharmoniker), Viola und Kammermusik bei Prof. Franz Beyer. Nach zweijähriger Tätigkeit beim Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg setzte Ludwig Hornung seine Studien bei Prof. Wolfgang Marsch-ner fort und kam 1982 als Vorspieler der ersten Violinen zum Philharmonischen Orchester der Stadt Augsburg, wo er seit 1987 die Stelle des 2. Konzertmeisters ausübt. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist (u.a. des Ostschweizer Kammerorchesters und als Primarius des Augsburger Streichquartetts) führte ihn durch weite Teile Europas.
Harald Christian (Violine II) absolvierte in Temesvar/Rumänien das musi-sche Gymnasium als er 1978 in die Bundesrepublik übersiedelte. Harald Christian studierte an der Musikhochschule in München bei Prof. Gerhart Hetzel, später bei Susanne Lautenbacher in Stuttgart. Nach dem Studium war er Konzertmeister in Aix-en-Provence. Seit 1985 ist er freischaffender Musiker und hat neben der Lehrtätigkeit für Violine an der Musikschule "Albert Greiner" in Augsburg Engagements in Orchestern und Kammermusikensembles in der Bundesrepublik Deutschland und im europäischen Ausland. Seit 1996 ist Harald Christian Dozent der "Ostermusizierwoche" in Löwenstein, Baden-Würemberg.
Ludwig Schmalhofer (Viola) studierte an der Hochschule für Musik in München zunächst Violine bei Prof. Heinz Endres, dann Viola bei Oscar Lysy und Prof. Hariolf Schlichtig, sowie Kammermusik bei Prof. Franz Beyer. Anschließend nahm er an Meisterkursen von Prof. Ulrich Koch Hirofumi Fukai, Christoph Poppen sowie dem Österreichischem Streichquartett teil. 1985 wurde er Preisträger des 1. Bubenreuther Streichquartettwettbewerbs. 1990 kam Ludwig Schmalhofer als Bratschist ins Philharmonische Orchester Augsburg. Zudem ist er Mitglied im Kammerorchester Schloss Werneck und Dirigent des Kammerorchesters Bobingen e.V. Seit 1995 ist er auch Dozent für Viola an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg. Im Jahre 2004 wurde ihm der Kunstpreis des Landkreises Augsburg verliehen.
Hartmut Tröndle (Violoncello) studierte bei Walter Reichardt an der Musikhochschule in München und nach dem Examen bei Paul Szabo (Vegh-Quartett) an der Musikhochschule Köln. Anschließend Meisterkurs bei André Navarra. Seither rege Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist u. a. auch im europäischen Ausland. Rundfunkaufnahmen beim Westdeutschen und Bayerischen Rundfunk. 1978 Kunstförderpreis der Stadt Augsburg. Seit 1977 Cellodozent am Leopold-Mozart-Konservatorium, der heutigen Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg. Gast-Cellist: Luc Aeschlimann:
In der Schweiz geboren, begann Luc Aeschlimann seine musikalischen Studien in Montpellier (F) bei Yves Potrel und Roger Tarroux. Nach dem Diplom für Violoncello und Kammermusik, wofür er einen Premier Prix erhielt, setzte er seine Studien in Genf (Pierre Fournier) und Paris (Reine Flachot) fort. Anschließend studierte er weiter an der Musikakademie Basel bei Boris Pergamentschikow und Reinhard Latzko und schloss mit der Konzertreife ab. Daneben studierte er weiterhin Kammermusik beim Pianisten Jean Hubeau, bei Walter Levin und Hatto Beyerle. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer am Conservatoire de Musique in Neuchatel spielte er als Solist und Kammermusiker im "Festival de La Rochelle", für Radio France in Montpellier und mit verschiedenen Orchestern wie "Orchestre de la Loire", Basler Symphonie-Orchester u.a. 1983 war er Preisträger am "Concours National des Jeunes Musiciens" und 1991 gewann er den ersten Preis am Wettbewerb von Koblenz.
Luc Aeschlimann ist Solocellist im Orchestre de Chambre de Neuchatel und hat als Kammermusiker in zahlreichen Radio- und CD- Aufnahmen mitgewirkt. |
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| Letzte Aktualisierung ( 06.08.2010 ) |