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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny PDF Drucken E-Mail
Kurt Weill/ Bertolt Brecht

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny


Premiere 29. Januar 2011, Großes Haus


„Gin und Whiskey/ Mädchen und Knaben/ Und eine Woche ist hier:/ Sieben Tage ohne Arbeit“: Drei Kleinkriminelle gründen die Stadt Mahagonny und versprechen diese paradiesischen Zustände allen, die kommen wollen, um hier ihr Vergnügen zu finden und ihr Geld zu lassen. Und sie kommen, die Gauner, Freudenmädchen und Glückssucher. Nachdem Jimmy Mahoney, ein Holzfäller aus Alaska, ein neues Geschäftsmodell ausruft, wonach man alles dürfen darf, erlebt die Stadt einen weiteren Boom. Es wird gefressen bis zum Platzen, gesoffen bis zum Umfallen, gehurt bis zur Erschöpfung und geboxt bis zum Totschlag. Aber als Jimmy das Geld ausgeht, wird er angeklagt und soll hingerichtet werden – denn er hat einen Grundsatz missachtet: Man darf nur das, was man bezahlen kann!

Brechts Parabel auf den urbanen Kapitalismus erzählt von einer nicht lebbaren Utopie, die auf Geld gegründet ist und damit die zerstörerischen Begehrlichkeiten des Menschen freisetzt. Mit der 1930 uraufgeführten „epischen Oper“ beschritten Brecht und Weill neue Wege im Musiktheater. Diese Opern-Revue vereint Songs, die sich am Jazz, Blues und Foxtrott orientieren mit Zitaten und Parodien, die sich auf den tradierten Opernkanon beziehen.

 

Inszenierung Tatjana Gürbaca

 



Aufführungstermine:
Karten für diese Aufführungen erhalten Sie bei der Theatergemeinde.
Letzte Aktualisierung ( 05.09.2010 )
 
 
 
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