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Biedermann und die Brandstifter |
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Max Frisch
BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER
Ein Lehrstück ohne Lehre
„Aufhängen sollte man sie“, die Brandstifter, die das Vertrauen rechtschaffener Bürger missbrauchen, um sich in deren Häusern einzunisten und von dort aus Feuer zu legen. Der Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann und die Brandstifter ist entrüstet über die Vorfälle in seiner Stadt, die seiner herzkranken Gattin Babette den Schlaf und ihm die Gemütsruhe am Stammtisch rauben.
Deshalb lässt er sich auch erst nach anfänglichem Zögern auf die Bitte des Herrn Schmitz um Obdach im feuergefährlichen Speicher der Biedermann und die Brandstifters ein – aber schließlich ist man ja kein Unmensch. Als plötzlich mit Herrn Eisenring ein zweiter Gast im Dachboden, der nun offensichtlich als Lager für Benzinfässer genutzt wird, auftaucht, wird die Situation brenzlig. Biedermann, der selbst keine weiße Weste hat, sucht die Freundschaft der Brandstifter, die einem braven Bürger sicher nicht das Eigenheim anzünden. Bis die ganze Stadt in Flammen steht.
Mit Biedermann und die Brandstifter gelingt dem Schweizer Max Frisch 1958 der Durchbruch als Dramatiker von Weltrang. Biedermann und die Brandstifters Verblendung bahnt ihm den direkten Weg in die selbstverschuldete Unmündigkeit, aus der heraus er bis zuletzt versucht, die Bedrohung durch die Brandstifter zu ignorieren: „Wenn Sie so reden, kann ich mir schon vorstellen, daß man Sie ab und zu verhaftet. Nicht alle, mein Freund, nicht alle haben so viel Humor wie ich!“ Der Regisseur Christian Hockenbrink zeigt nach Die Kleinbürgerhochzeit (Spielzeit 2007/08) mit Biedermann und die Brandstifter seine zweite Arbeit am Theater Augsburg.
Premiere: 20. März 2010 | Komödie
Inszenierung Christian Hockenbrink
Aufführungstermine:
Karten für diese Aufführungen erhalten Sie bei der Theatergemeinde. |
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Letzte Aktualisierung ( 18.07.2010 )
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