Robert Schumann | Heinrich Heine
DICHTERLIEBE
Ein Projekt zum Schumannjahr 2010
„Erste Gedichte! Sie müssen auf nachlässigen, verblichenen Blättern geschrieben sein, dazwischen, hie und da, müssen welke Blumen liegen, oder eine blonde Locke, oder ein verfärbtes Stückchen Band, und an mancher Stelle muß noch die Spur einer Träne sichtbar sein …“ So schrieb Heinrich Heine (1797- 1856) in der Vorrede zum Buch der Lieder, seiner bis heute populärsten Gedichtsammlung. Aus dem darin enthaltenen Lyrischen Intermezzo mit insgesamt 65 Gedichten stellte Robert Schumann (1810-1856) 20 Lieder zu einem Zyklus zusammen, den er 1840 vertonte. Mit dem Titel Dichterliebe gibt Schumann einen Hinweis auf die Konzeption, die ihn bei der Komposition leitete und ihn bewog, den Texten eine
neue Reihenfolge zu geben. Schumann ist neben Schubert sicher der bedeutendste Liedkomponist der deutschen Romantik, und sein 200. Geburtstag im Juni 2010 ist ein willkommener Anlass, sich mit der Dichterliebe zu beschäftigen. Der Hoffmann-Keller bietet dafür einen besonderen Rahmen, der es erlaubt, der dramatischen Idee Schumanns nachzugehen.
Premiere: 21. März 2010 | Hoffmann-Keller
Inszenierung Susanne Gauchel | Klavier Adi Bar | Gesang Jan Friedrich Eggers |
Dramaturgie Ralf Waldschmidt
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Letzte Aktualisierung ( 31.03.2009 )
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