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Residenzstadt Altenburg - ein "Geheimtipp"
12. 04. – 14. 04. 2010
3 Tage
Montag, 12. April 2010 Anreise über Reichenbach nach Altenburg
Anreise über Nürnberg, Hof, nach Reichenbach im Vogtland. Der Musikinstrumentenbau hat hier eine lange Tradition. Bei einem Besuch bei einer Orgelbaufirma werden Sie in die Geheimnisse der hohen Kunst des Orgelbaus eingeweiht. Weiter geht’s es zur Göltzschtalbrücke, der größte Ziegelbrücke der Welt. Mittagspause und Weiterfahrt nach Altenburg. Nach dem Zimmerbezug im 4****Hotel „Altenburger Hof“ unternehmen wir einen interessanten Rundgang durch die historische Altstadt der einstigen Residenz des Hauses Sachsen-Altenburg.
Die überaus hübsche, 1000jährige Stadt blickt auf eine reiche
Geschichte zurück und präsentiert sich heute wieder schön
herausgeputzt.
Dienstag, 13. April 2010 – Altenburger Schloss, Lindenau-Museum und Opernabend mit „Zar und Zimmermann“
Das Schloss,
unter Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) im 12. Jahrhundert Kaiserpfalz,
wurde 1307 von den Wettinern übernommen. Aufsehen erregte 1455 die
Entführung der Prinzen Ernst und Albrecht durch den Ritter Kunz von
Kaufungen (Altenburger Prinzenraub). Im 17. Jahrhundert wurde Altenburg
zur Residenz der Herzöge von Sachsen-Gotha-Altenburg. Im Corps de Logis
befinden sich neben den prächtigen Residenzräumen auch der
Bachsaal, der barocke Festsaal und der klassizistische Goldsaal. Die
spätgotische Schlosskirche besitzt einen zweistöckigen Altar, die
Fürstenloge und Emporen aus dem 17. Jahrhundert sowie die berühmte
Orgel von Heinrich Gottfried Trost, auf der schon Johann Sebastian
Bach spielte. Seit 1923 gibt es hier das Spielkartenmuseum, wo sich
heute im Museum eine große Anzahl von Spielkarten aus verschiedenen
Jahrhunderten befinden. Mittagspause. Der Name des Lindenau-Museums
verweist auf seinen Stifter, den bedeutenden sächsisch-thüringischen
Staatsmann, Gelehrten und Kunstsammler der Goethe-Zeit, Bernhard August
von Lindenau (geb. 1779, gest. 1854 in Altenburg). Die von ihm
erworbenen vier wertvollen Sammlungen bilden den Grundstock des Hauses.
Der internationale Rang des Lindenau-Museums wird von der 180
Tafeln umfassenden Sammlung früher italienischer Malerei bestimmt.
Diese Kollektion ist eine der größten außerhalb des Ursprungslandes
Italien in Europa. Nach so viel Kultur schmeckt eine Bierprobe und ein
herzhaftes Abendessen in der Altenburger Brauerei. Abends sind wir im
schönen Landestheater zu Gast bei der herrlich komischen Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing.
Mittwoch, 14. April 2010 – Silbermannorgel in Ponitz und Zwickau
Heute geht’s zunächst nach dem kleinen Ort Ponitz. In der dortigen Friedenskirche befindet sich eine bedeutende Orgel des berühmten Gottfried Silbermann. Der Kantor wird Ihnen dieses Werk erläutern und natürlich auch zum Klingen bringen. Weiterfahrt nach Zwickau. Im Schumann-Jahr 2010 liegt ein Besuch des Schumann-Hauses
nahe. Das facettenreiche Werk Robert Schumanns und sein von
romantischer Liebe und genialem Schaffensdrang geprägter Lebensweg
faszinieren bis heute die Menschen in aller Welt. Die Stadt Zwickau, wo
Schumann am 8. Juni 1810 geboren wurde, lädt ein, auf Schumanns Spuren
zu wandeln. Nach einer Mittagspause treten wir die Rückreise nach
Augsburg an.
Leistungen:
- Fahrt im 4-Sterne-Reisebus
- Reiseleitung mit Servicebetreuung
- 2 Übernachtungen im 4****Hotel „Altenburger Hof“
- Frühstücksbuffet
- Freie Nutzung des Fitariums
- 2 Abendessen (1x3-Gang-Menü, 1x Brauerplatte)
- Freibier in der Brauerei (1 Std. lang)
- Stadtführung in Altenburg
- kleines Orgelkonzert
- Eintritt und Führung im Schloss Altenburg
- Eintritt und Führung im Lindenau-Museum
- Besuch der Orgelbauwerkstadt im Vogtland
- gute Eintrittskarte zu „Zar und Zimmermann“
- Orgelführung mit Orgelanspiel in der Friedenskirche in Ponitz
- Eintritt und Führung in das Schumann-Haus in Zwickau
Reisepreis: € 275,-
Kein Zuschlag für
EZ ( nur begrenzt verfügbar)
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